AfD auch bei Wirtschaftsthemen gut aufgestellt

Bundesvorsitzender Hans-Jörg Müller / 28.6.16

Mittelstandsforum sieht AfD auch bei Wirtschaftsthemen gut aufgestellt – diese Woche Neugründung von weiteren Landesverbänden

Hans-Jörg Müller

Bundesvorsitzender Müller: Umfrage bei unionsnahen Unternehmern spiegelt Realität nicht wider

FRANKFURT. Das Mittelstandsforum e.V. sieht die Partei weiterhin bei Wirtschaftsthemen programmatisch und vor allem personell gut aufgestellt. Das betonte der Bundesvorsitzende des Mittelstandsforums, Hans-Jörg Müller, nachdem im Handelsblatt eine Umfrage von infratest dimap zitiert wurde, wonach die Wirtschaftskompetenz der AfD nach dem Ausscheiden von Parteigründer Bernd Lucke vor einem Jahr abgenommen haben soll.

Müller bezweifelt den Aussagewert der Umfrage, weil dabei Unternehmer befragt wurden, die CDU und CSU nahe stehen. „Bei einer solchen parteipolitischen Affinität ist eine objektive Einschätzung der AfD-Wirtschaftskompetenz nicht zu erwarten gewesen“, erklärte der Vorsitzende.

Er verwies auf den auffallend geballten Sachverstand in Wirtschaftsfragen allein im Bundesvorstand der AfD. Vorsitzender Jörg Meuthen ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit Erfahrung im hessischen Finanzministerium. Beatrix von Storch ist als Anwältin auf Wirtschaftsrecht spezialisiert. Albrecht Glaser ist Steuerjurist und ehemaliger Kämmerer von Frankfurt. Bundesschatzmeister Klaus-G. Fohrmann betreibt eine Steuerberaterpraxis. Julian Flak wiederum ist Diplom-Wirtschaftsjurist zu Beginn seiner beruflichen Karriere und Georg Pazderski Diplom-Betriebswirt mit langjähriger Führungserfahrung. Alice Weidel hat ein Doppelstudium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre vorzuweisen sowie Erfahrung im Investmentbanking und in der Entwicklung von start-up-Unternehmen.

„Welche andere Partei hat in der Breite und Spitze so viel Wirtschaftskompetenz zu bieten?“, fragt der Bundeschef des AfD-Mittelstandsforums, selbst Diplom-Volkswirt, der in der Restrukturierung international tätiger, mittelständischer Unternehmen tätig ist. Seine Kollegen im Mittelstandsforum sind Gewerbetreibende, Handwerker, Anwälte, Steuerberater, Unternehmensberater, Landwirte, Inhaber von Softwareunternehmen, Sprachschulen bis hin zu international tätigen, produzierenden mittelständischen Unternehmen. Der Zustrom zum AfD-Mittelstandsforum ist ungebrochen. Alleine diese Woche gründen sich neue Landesverbände in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Das Mittelstandsforum e.V. sieht sich als Vorreiter, diese geballte Wirtschaftskompetenz in der Unternehmerschaft einzubringen.

Das fast 100 Seiten starke Grundsatzprogramm der AfD befasse sich zudem in den Kapiteln „Europa und Euro“ sowie „Arbeitsmarkt und Sozialpolitik“ mit sehr vielen auch für Unternehmen relevanten Themen und beziehe Position. „Da in den Medien über die AfD derzeit fast nur unter den Aspekten Flüchtlinge, Islam und EU-Kritik berichtet wird, entsteht der unzutreffende Eindruck, dass Unternehmenspolitik keine wichtige Rolle spiele“, gab Müller zu bedenken. „Das Mittelstandsforum e.V. betätige sich als Motor, die wirtschaftlichen Inhalte der Partei stärker in den Mittelpunkt zu rücken“, betonte er.

 


Dipl.-Volkswirt H.-J. Müller / Mittelstandsforum e.V. / Bundesvorsitzender

 

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