AfD Mittelstand fordert Stellungnahme vom Verband der Gastwirte

Mittelstandsforum fordert Stellungnahme vom Verband der Gastwirte

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Peter Felser

Offener Brief an Dehoga Kreisstelle Kempten/ Stv. Landesvorsitzender Felser:
Immer öfter verweigern Gastronomen nach Druck von Politikern und Antift-Aktivisten der Partei Räume.

KEMPTEN.
Der stellvertretende Landesvorsitzende des Mittelstandsforum e.V. Bayern Peter Felser hat den bayerischen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in einem Offenen Brief aufgefordert, sich hinter seine Mitglieder zu stellen. In ganz Bayern häuften sich Fälle, bei denen Wirte und Hoteliers von örtlichen Politikern,

Gewerkschaftsvertretern oder Antifa-Gruppen unter Druck gesetzt werden, damit sie der AfD keine Räume vermieten. Zum Teil sei die Angst vor der angedrohten Absage anderer künftiger Veranstaltungen oder die Sorge um Sachschäden durch AfD-Gegner so groß, dass auch schon gebuchte Säle kurzfristig nicht mehr zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich laut Felser ausschließlich um Wirte, die sehr gerne mit der AfD-Bewirtung ihr Geld verdienen möchten, wie mit anderen Parteien auch.

Der Mittelstands-Vize verurteilte diese neue Form von Mobbing und Stalking bei AfD-Veranstaltungen.

Der Druck auf Wirte per Facebook, Mails, Anrufen oder persönlich spiele sich stets am Rande einer strafbaren
Bedrohung und Nötigung ab, sagte er. Die Gastronomen sind verzweifelt, wissen sich nicht zu helfen, erstatteten keine Anzeige und bekommen von Lokalpolitikern keine Rückendeckung, kritisierte der stellvertretende Landeschef des Mittelstandsforum und fügte hinzu: Auch der bayerische Dehoga-Verband hat bisher noch nicht öffentlich klipp und klar Stellung bezogen zu solchen geschäftsschädigenden Eingriffen in die unternehmerische Freiheit der Wirte.Felser erinnerte den Dehoga an seine verbandspolitische und gesellschaftspolitische Verantwortung im bayerischen Gastgewerbe mit seinen 40.500 Hoteliers und Gastronomen sowie 354.000 Angestellten.

Im Offenen Brief hat Felser ein halbes Dutzend aktueller Fälle aufgelistet. Am 20. März zum Beispiel fiel das AfD-Starkbierfest im Deggendorfer Krahwirtmit 300 Gästen und 15 angemeldeten Pressevertretern wenige Stunden vor Beginn aus. Vor allem sei das durch den Anruf der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Hagl beim Wirt verursacht worden. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb sie danach: Dem Wirt habe ich mitgeteilt, dass weder ich noch die SPD mehr zu ihm kommen werden.

 


Peter Felser / Stv-Landesvorsitzender
Mittelstandsforum e.V. Bayern
Marktplatz 3b

82008 Königsbrunn

Telephon Büro: 0831 69724818

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