Erhöhung der Ökostrom-Umlage gefährdet den Mittelstand

Erhöhung der Ökostrom-Umlage gefährdet den Mittelstand

Parteiforum fordert faire Wettbewerbsbedingungen für kleine Marktakteure und kritisiert jahrelange Mehrkosten für Bürger.

KEMPTEN. Das bayerische Mittelstandsforum e.V. kritisiert die jüngste Erhöhung der Ökostrom-Umlage für den Ausbau von Wind- und Solarstrom von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Die Anhebung um acht Prozent haben die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW angekündigt.

Die Umlage zahlen die Verbraucher über die Stromrechnung. Pro Jahr muss ein Drei-Personen-Haushalt nun mit Mehrkosten von rund 20 Euro rechnen. Die EEG-Umlage stellt mit über 20 Prozent einen wesentlichen Bestandteil des Strompreises dar. „Der Anstieg klingt moderat, erreicht aber trotzdem seit 2000 einen neuen Höchstwert“, erklärte der Landes-Vize des Mittelstandsforums Peter Felser aus Kempten. Den Hauptgrund für die Preissteigerung sieht er im niedrigen Preisniveau an der Strombörse und den dadurch geringeren Erlösen für EEG-Strom aus erneuerbaren Energien im Vergleich zu den Vergütungen. Dagegen spiele der Ausbau erneuerbarer Energie sogar eine untergeordnete Rolle. Die Garantiepreise, die die neuen Anlagen für ihren Strom bekämen, seien derzeit niedriger als für ältere. Zudem stehe dem Ausbau-Rekord bei Wind ein niedriger Zuwachs bei Solaranlagen gegenüber, die zum Beispiel in Bayern sehr verbreitet installiert seien.

„Während Großunternehmen mit hohem Stromverbrauch durch Rabatte weniger stark zur Kasse gebeten werden, zahlten alle Bürger und vor allem Tausende mittelständischer Unternehmen die Zeche für die fragwürdige, politisch-ideologisch motivierte Energiewende“, sagte Felser und forderte faire Wettbewerbsbedingungen für kleinere Marktteilnehmer. Er verurteilte die ständigen Mehrkosten für Bürger. „Die von der schwarz-roten Regierungskoalition willig fortgeführte rot-grüne Energiewende koste pro Jahr 25 Milliarden Euro und bis 2025 sogar 520 Milliarden Euro“, sagte Felser. Das Ganze sei ein hochsubventioniertes Projekt fern von jeglicher marktwirtschaftlichen Realität und vom Wettbewerb. Die AfD bezweifle den vielbeschworenen langfristigen Nutzen von Ökostrom für Deutschland und ein positiver Effekt für den Klimaschutz durch das EEG sei ebenfalls nicht nachgewiesen.

Das Mittelstandsforum ist laut Felser dagegen, „dass eine Energiewende planwirtschaftlich durchgesetzt wird, deren immense Kosten von allen Haushalten – unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation – gleichermaßen zu tragen sind.“ Aus Gründen der Marktwirtschaft lehne die AfD jede Subvention der Energiegewinnung grundsätzlich ab. Das EEG als System der Dauersubvention müsse beendet werden. Die Energieproduktion habe sich am Markt zu bewähren, müsse Versorgungssicherheit gewährleisten, umweltverträglich und bezahlbar sein, betonte Felser.


Peter Felser
Stv. Landesvorsitzender Mittelstandsforum e.V. Bayern
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82008 Königsbrunn

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Steuerpolitik muss 2017 Wahlkampfthema werden

Steuerpolitik muss 2017 Wahlkampfthema werden

Mittelstands-Vize Felser nimmt Stellung zum „Tag des Steuerzahlers“

Kempten. Der Bundestagswahlkampf 2017 „wird ein Wahlkampf gegen unnötige, überhöhte und ungerechte Steuern“, erklärte der bayerische Mittelstands-Vize Peter Felser anlässlich des „Tags der Steuerzahler“. Anstatt Bürger von der hohen Steuerlast zu befreien habe der Staat „Milliardensummen ausgegeben zur Rettung von Spekulations-Banken, zur Rettung des bankrotten EU-Mitglieds Griechenland und für die massenhafte Aufnahme von Zuwanderern“. Da der Bundesfinanzminister seine „schwarze Null“ ohne neue Schulden beibehalten will, drohen neue Steuerlasten, befürchtet der AfD-Politiker.

Mit Hansjörg Müller und Katrin Ebner-Steiner demonstrieren am Freitag zwei prominente Vertreter des Mittelstandsforum e.V. vor dem Gebäude des bayerischen Finanzministerium in München.

Der symbolische Steuerzahler-Gedenktag wird jedes Jahr vom Bund der Steuerzahler berechnet. Er soll deutlich machen, was nach Steuern und Abgaben vom Jahresbrutto noch übrig bleibt und ab wann man sein Geld nur für sich selbst verdient. Je später im Jahr der Gedenktag, desto mehr vom Brutto floss an den Staat. 1960 war der Stichtag noch der 1. Juni. Seitdem verschiebt er sich auf immer spätere Daten im Jahr, also zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, betonte Felser und forderte eine ernsthafte Steuerreform und Entlastung von Bürgern wie mittelständischen Unternehmen. Das gelte besonders für die Lohn- und Einkommensteuer, die aufgrund der kalten Progression rasant angestiegen sei.

Die Regierungskoalition in Berlin sei wegen der Unvereinbarkeit der Steuerkonzepte von Union und SPD untätig geblieben, kritisierte der Mittelstands-Vize. Das sogenannte Gesetz zur „Modernisierung des Besteuerungsverfahrens“ hält er angesichts der Minikorrekturen „für einen Witz“. Nicht einmal Reformen, die das Verfassungsgericht bei der Erbschaftsteuer vorgibt oder auslaufende Gesetze der Bund-Länder-Finanzen bekomme die Koalition hin. Unterdessen investiere die Wirtschaft mangels Steueranreizen zu wenig, Zweitverdiener würden übermäßig stark belastet und die gebeutelte Mittelschicht fühle sich immer mehr ausgeplündert. In Deutschland müsse ein Durchschnittsverdiener die Hälfte seines Lohns in Form von Steuern und Abgaben an den Fiskus abführen, erklärte Felser. Zudem müsse der für den Aufbau Ostdeutschlands vor 25 Jahren geschaffene Solidaritätszuschlag abgeschafft werden. Nach einer Umfrage des Steuerzahlerbunds fordern das 79 Prozent der Bürger.

Die Grundsteuer dürfe nicht dazu führen, dass Wohnen noch teurer wird. Dies würde Eigentümer und Mieter zusätzlich belasten. Darüber hinaus fordert Felser die Stromkunden bei den Preisen zu entlasten. Bislang müssten Haushalte in Deutschland den zweithöchsten Strompreis innerhalb der EU zahlen, was laut Mittelstands-Vize „stark mit der EEG-Umlage und der ideologischen Subventionierung für erneuerbare Energien zusammenhängt“.

„Aufgabe des Staates ist es, das Geld der Steuerzahler sparsam und wirtschaftlich zu verwenden“, mahnte Felser. Berichte der Rechnungshöfe ergäben aber jedes Jahr, dass bei Bund, Ländern und Kommunen Milliarden Euro an Steuergeld verschwendet werden. Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2017 und der Finanzplan bis 2020 hält Felser für völlig unausgewogen. Die massive Ausweitung von Sozialleistungen – vor allem für die Versorgung von Flüchtlingen und die Duldung illegaler Migranten – gehe auf Kosten der Arbeitnehmer, die Steuern und Beiträge zahlen. „Die überbordende Sozialpolitik in der Flüchtlingskrise schürt gesellschaftspolitische Konflikte“, warnte Felser.

Er verwies auf das Grundsatzprogramm der AfD, wonach es einen geänderten Einkommensteuertarif mit wenigen Stufen und einen deutlich höheren Grundfreibetrag geben soll. Analog zur Schuldenbremse fordere die AfD zudem eine verbindliche Steuer- und Abgabenbremse im Grundgesetz und die Einführung eines Familiensplittings bei der Besteuerung. Gefordert werde zudem eine Überprüfung der Gewerbesteuer und die Abschaffung der momentan nur ausgesetzten Vermögensteuer und der Erbschaftsteuer. Ganz entschieden wendet sich das Mittelstandsforum gegen ein eigenes Steuererhebungsrecht der Europäischen Union.


Peter Felser / Stv-Landesvorsitzender
Mittelstandsforum e.V. Bayern
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AfD auch bei Wirtschaftsthemen gut aufgestellt

Bundesvorsitzender Hans-Jörg Müller / 28.6.16

Mittelstandsforum sieht AfD auch bei Wirtschaftsthemen gut aufgestellt – diese Woche Neugründung von weiteren Landesverbänden

Hans-Jörg Müller

Bundesvorsitzender Müller: Umfrage bei unionsnahen Unternehmern spiegelt Realität nicht wider

FRANKFURT. Das Mittelstandsforum e.V. sieht die Partei weiterhin bei Wirtschaftsthemen programmatisch und vor allem personell gut aufgestellt. Das betonte der Bundesvorsitzende des Mittelstandsforums, Hans-Jörg Müller, nachdem im Handelsblatt eine Umfrage von infratest dimap zitiert wurde, wonach die Wirtschaftskompetenz der AfD nach dem Ausscheiden von Parteigründer Bernd Lucke vor einem Jahr abgenommen haben soll.

Müller bezweifelt den Aussagewert der Umfrage, weil dabei Unternehmer befragt wurden, die CDU und CSU nahe stehen. „Bei einer solchen parteipolitischen Affinität ist eine objektive Einschätzung der AfD-Wirtschaftskompetenz nicht zu erwarten gewesen“, erklärte der Vorsitzende.

Er verwies auf den auffallend geballten Sachverstand in Wirtschaftsfragen allein im Bundesvorstand der AfD. Vorsitzender Jörg Meuthen ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit Erfahrung im hessischen Finanzministerium. Beatrix von Storch ist als Anwältin auf Wirtschaftsrecht spezialisiert. Albrecht Glaser ist Steuerjurist und ehemaliger Kämmerer von Frankfurt. Bundesschatzmeister Klaus-G. Fohrmann betreibt eine Steuerberaterpraxis. Julian Flak wiederum ist Diplom-Wirtschaftsjurist zu Beginn seiner beruflichen Karriere und Georg Pazderski Diplom-Betriebswirt mit langjähriger Führungserfahrung. Alice Weidel hat ein Doppelstudium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre vorzuweisen sowie Erfahrung im Investmentbanking und in der Entwicklung von start-up-Unternehmen.

„Welche andere Partei hat in der Breite und Spitze so viel Wirtschaftskompetenz zu bieten?“, fragt der Bundeschef des AfD-Mittelstandsforums, selbst Diplom-Volkswirt, der in der Restrukturierung international tätiger, mittelständischer Unternehmen tätig ist. Seine Kollegen im Mittelstandsforum sind Gewerbetreibende, Handwerker, Anwälte, Steuerberater, Unternehmensberater, Landwirte, Inhaber von Softwareunternehmen, Sprachschulen bis hin zu international tätigen, produzierenden mittelständischen Unternehmen. Der Zustrom zum AfD-Mittelstandsforum ist ungebrochen. Alleine diese Woche gründen sich neue Landesverbände in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Das Mittelstandsforum e.V. sieht sich als Vorreiter, diese geballte Wirtschaftskompetenz in der Unternehmerschaft einzubringen.

Das fast 100 Seiten starke Grundsatzprogramm der AfD befasse sich zudem in den Kapiteln „Europa und Euro“ sowie „Arbeitsmarkt und Sozialpolitik“ mit sehr vielen auch für Unternehmen relevanten Themen und beziehe Position. „Da in den Medien über die AfD derzeit fast nur unter den Aspekten Flüchtlinge, Islam und EU-Kritik berichtet wird, entsteht der unzutreffende Eindruck, dass Unternehmenspolitik keine wichtige Rolle spiele“, gab Müller zu bedenken. „Das Mittelstandsforum e.V. betätige sich als Motor, die wirtschaftlichen Inhalte der Partei stärker in den Mittelpunkt zu rücken“, betonte er.

 


Dipl.-Volkswirt H.-J. Müller / Mittelstandsforum e.V. / Bundesvorsitzender

 

Das AfD-Mittelstandsforum gratuliert den britischen Wählern

Das Mittelstandsforum gratuliert den britischen Wählern

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Peter Felser

Das Mittelstandsforum e.V. gratuliert den britischen Wählern zu ihrer demokratisch gefällten Entscheidung über den Austritt aus der Europäischen Union. Analysieren wir die wesentliche, ökonomische Folge des Brexit:

– Ja, weltumspannende Finanztransaktionen werden dadurch erschwert. Der heutige Absturz der Börsenkurse ist der Gradmesser.

– Ist das schlimm? Die Weltwirtschaft steht aus folgendem Grund am Abgrund: die realwirtschaftliche Leistungserbringung macht nur noch einen Bruchteil der weltweiten Wertschöpfung aus, verglichen mit dem Volumen spekulativer Finanzgeschäfte. Diese spekulativen Finanzgeschäfte sind eine Zeitbombe. Wenn sie platzen, werden sie über ihre Hebelwirkung die Realwirtschaft mit nach unten reißen.

– Über den Brexit wird  das Volumen der Finanzindustrie reduziert und somit „Überdruck in dieser Zeitbombe abgelassen“. Die Realwirtschaft erhält dadurch – relativ gesehen – wieder mehr Gewicht an der weltweiten Wertschöpfung.

–          Die Realwirtschaft, das sind die ehrlich arbeitenden Handwerker, Kaufleute, Freiberufler, Landwirte und inhabergeführten Unternehmen, also der Mittelstand. Für sie ist der Brexit ein Freudentag und er sollte ein Freudentag für alle Wirtschaftsverbände sein, die behaupten, mittelständische Interessen zu vertreten.“

 


Peter Felser / Stv-Landesvorsitzender
Mittelstandsforum e.V. Bayern
Marktplatz 3b

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Bäuerliche Landwirtschaft hat Zukunft

Bäuerliche Landwirtschaft hat Zukunft

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Peter Felser

Die AFD unterstützt uneingeschränkt die bäuerliche Landwirtschaft, insbesondere die Milchwirtschaft, in Bayern. Sie ist ein wichtiger Teil der Gesellschaft im ländlichen Raum. Die AFD will die kleinstrukturierte und auf Grund der geographischen Gegebenheiten benachteiligten Milchviehbetriebe unterstützen. „Die Milchkontigentierung ohne Nachfolgesicherungskonzept der Mengensteuerung aufzugeben, war ein Fehler“, so Franz Bergmüller, Wirtschaftsbeauftragter der AFD Bayern.

Neben Sofortmaßnahmen, um den Ruin vieler Betriebe zu verhindern, muss die Politik über eine Grundänderung des Systems nachdenken. Dazu gehört auch die Renationalisierung der Landwirtschaftspolitik, denn die EU ist mit der eher an Großbetrieben ausgerichteten Förderung schädlich für die gezielte Förderung einer nachhaltigen qualitativ hochwertigen Milchproduktion in Bayern.

Das Konzept der „Fairen Milch“ muss von der Politik gegenüber den Molkereien und dem Handel massiv voran getrieben werden. Die Marktmacht des Einzelhandels mit Preisdiktaten gegenüber den Molkereien muss vom Kartellamt gebrochen werden. Es darf nicht zu Unterpreisverkäufen kommen. Dazu fordert die AFD „Leitplanken“ für die Milchwirtschaft. Wenn Indien seine Bauern einen Reispreis garantieren kann und der Reispreis ist auch dem Weltmarkt unterworfen, dann werden wir unseren Milchbauern auch einen existenzsichernden Preis garantieren können. Wenn dazu  die Agrarmilliarden, die wir an Brüssel überweisen, gezielt in Deutschland über die Länderhoheiten gemäß unseres Förderalismusprinzips an die bäuerliche Landwirtschaft verteilen würden, käme wieder ein verträglicher Milchpreis zu Stande! Dazu eine Milchmengensteuerung wieder einzuführen, ist unabdingbar.

Diese Forderungen werden vom Mittelstandsforum e.V. Bayern unterstützt. „Daneben müssen wir die Landwirte wieder als Unternehmer stärken“, so Peter Felser, Landesvize des Mittelstandsforum Bayern. Dazu gehöre, dass Landwirte nicht zu Bittstellern gemacht würden, sondern Alleinstellungsmerkmale in Nischen nutzen wie zum Beispiel Direktvermarktung, Ferien auf dem Bauernhof oder die Vermarktung von Kräutersaaten

 


Peter Felser / Stv-Landesvorsitzender
Mittelstandsforum e.V. Bayern
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Vorstands-Klausurtagung des AfD-Mittelstandsforums

Vorstands-Klausurtagung des Mittelstandsforums

Leipzig, 16.04.2016

MSF Gruppenfoto Schweinfurt
Auf dem Bild einige Mitstreiter um Hans-Jörg Müller (schwarzer Anzug, rote Krawatte) in den Bundes- und Landesvorständen des Mittelstandsforums.

Der erweiterte Bundesvorstand des Mittelstandsforums e.V. traf sich am 16. April 2016 in Leipzig zu einer Klausurtagung, an der auch unsere Parteiprecherin Dr. Frauke Petry und Herrn Prof. Meuthens Büroleiter Ralf Özkara teilnahmen.
In harmonischer Atmosphäre wurde bekräftigt, daß das Mittelstandsforum ein eigenständiger Verein mit besonderer Nähe zur Partei bleibt.
Dadurch können insbesondere Unternehmen angesprochen werden, die sich (noch) nicht trauen, die AfD offen zu unterstützen. Das Mittelstandsforum e.V. bringt seine fachliche Expertise bei Gesprächen des AfD-Bundesvorstandes mit interessierten, mittelständischen Unternehmern ein. Es übernimmt auch diese Gespräche, um den Parteivorstand zu entlasten. Ein weiteres Ziel ist die gemeinsame Gewinnung von Spenden.
Frau Dr. Petry hat das Mittelstandsforum aufgefordert, mittelständische Themen zu formulieren und in die Partei einzubringen. Als wesentliche Kernthemen wurden beschlossen: Abschaffung der Gewerbe- und Erbschaftssteuer, gegen Zwangsmitgliedschaften in Kammern und der GEZ, Verhinderung der Deindustrialisierung Deutschlands unter dem Deckmantel angeblichen Klimaschutzes, keine zentralistischen EU-Entscheidungen mehr zu Lasten deutscher Unternehmen, Aufklärung zu versteckten Risiken in der betrieblichen Altersversorgung, Ablehnung von TTIP und Russlandsanktionen.
Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird dramatische Arbeitsplatzverluste mit sich bringen, womit die Bevölkerung noch mehr schrumpfen müsste, um diesen Trend auszugleichen. Die Befürworter der aktuell stattfindenden, massenhaften Zuwanderung blenden diesen Zusammenhang völlig aus. Zur Auflockerung referierte der Repräsentant der autonomen Republik Baschkortostan in Deutschland, das brandenburgische AfD-Mitglied Arthur Wagner, über Geschäftsmöglichkeiten in Russland auch in Zeiten von Sanktionen. Das Mittelstandsforum wird weitere Landesverbände aufbauen, um ganz Deutschland abzudecken.

 

Interessenten wenden sich bitte an h.mueller@afd-mittelstand.de

AfD Mittelstand fordert Stellungnahme vom Verband der Gastwirte

Mittelstandsforum fordert Stellungnahme vom Verband der Gastwirte

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Peter Felser

Offener Brief an Dehoga Kreisstelle Kempten/ Stv. Landesvorsitzender Felser:
Immer öfter verweigern Gastronomen nach Druck von Politikern und Antift-Aktivisten der Partei Räume.

KEMPTEN.
Der stellvertretende Landesvorsitzende des Mittelstandsforum e.V. Bayern Peter Felser hat den bayerischen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga in einem Offenen Brief aufgefordert, sich hinter seine Mitglieder zu stellen. In ganz Bayern häuften sich Fälle, bei denen Wirte und Hoteliers von örtlichen Politikern,

Gewerkschaftsvertretern oder Antifa-Gruppen unter Druck gesetzt werden, damit sie der AfD keine Räume vermieten. Zum Teil sei die Angst vor der angedrohten Absage anderer künftiger Veranstaltungen oder die Sorge um Sachschäden durch AfD-Gegner so groß, dass auch schon gebuchte Säle kurzfristig nicht mehr zur Verfügung stehen. Dabei handelt es sich laut Felser ausschließlich um Wirte, die sehr gerne mit der AfD-Bewirtung ihr Geld verdienen möchten, wie mit anderen Parteien auch.

Der Mittelstands-Vize verurteilte diese neue Form von Mobbing und Stalking bei AfD-Veranstaltungen.

Der Druck auf Wirte per Facebook, Mails, Anrufen oder persönlich spiele sich stets am Rande einer strafbaren
Bedrohung und Nötigung ab, sagte er. Die Gastronomen sind verzweifelt, wissen sich nicht zu helfen, erstatteten keine Anzeige und bekommen von Lokalpolitikern keine Rückendeckung, kritisierte der stellvertretende Landeschef des Mittelstandsforum und fügte hinzu: Auch der bayerische Dehoga-Verband hat bisher noch nicht öffentlich klipp und klar Stellung bezogen zu solchen geschäftsschädigenden Eingriffen in die unternehmerische Freiheit der Wirte.Felser erinnerte den Dehoga an seine verbandspolitische und gesellschaftspolitische Verantwortung im bayerischen Gastgewerbe mit seinen 40.500 Hoteliers und Gastronomen sowie 354.000 Angestellten.

Im Offenen Brief hat Felser ein halbes Dutzend aktueller Fälle aufgelistet. Am 20. März zum Beispiel fiel das AfD-Starkbierfest im Deggendorfer Krahwirtmit 300 Gästen und 15 angemeldeten Pressevertretern wenige Stunden vor Beginn aus. Vor allem sei das durch den Anruf der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Hagl beim Wirt verursacht worden. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb sie danach: Dem Wirt habe ich mitgeteilt, dass weder ich noch die SPD mehr zu ihm kommen werden.

 


Peter Felser / Stv-Landesvorsitzender
Mittelstandsforum e.V. Bayern
Marktplatz 3b

82008 Königsbrunn

Telephon Büro: 0831 69724818

Veranstaltungen im April 2016

Unternehmer informieren sich im Mittelstandsforum Bayern

Augsburg:

Einen regen Zulauf kann das Mittelstandsforum e.V. Bayern verzeichnen.
Aus diesem Grund werden die Aktivitäten bayernweit verstärkt.
Nachfolgend finden Sie Veranstaltungshinweise für April 2016:

Unternehmer Frühstück
Unternehmerfrühstück in Königsbrunn mit lebhafter Diskussion (Archivbild 01 2016)

Unternehmerabend am 07.04.2016 um 19:30 Uhr ein.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten von Herrn Roland Huwer statt.
A & O Enterprises GmbH
Marktplatz 3a
86343 Königsbrunn

Wir bitten um Anmeldung unter Angabe der Personenzahl bis zum 06.04.2016 per Mail an:
r.huwer@afd-mittelstand.de


Unternehmerfrühstück des Mittelstandsforum e.V. in Bayern

am Samstag, dem 9. April 2016 von 11.00 bis 13.30 Uhr in die

Gaststätte Rupertstuben
Germersheimer Strasse 118

90469  Nürnberg

Wir bitten um Anmeldung unter Angabe der Personenzahl bis zum 06.04.2016 per Mail an: rc@wikale.de oder w.doerner@bayern.afd-mittelstand.de


Unternehmerfrühstück des Mittelstandsforum e.V. in Bayern

am Samstag, 23. April 2016 von 10.00 bis 12.30 Uhr in den

Gasthof zum Hirsch
Sonthofener Strasse 4

87477 Sulzberg

Wir bitten um Anmeldung unter Angabe der Personenzahl bis zum 19.04.2016 per Mail an: p.felser@afd-mittelstand.de

Verwirrung um ein Gastgeschenk

Verwirrung um ein Gastgeschenk
Mittelständler überreichen Björn Höcke Managementbuch – Autor Fredmund Malik reagiert verärgert

KEMPTEN. Der Vize-Chef des Mittelstandsforum e.V. Bayern, Peter Felser, weist Vorwürfe zurück, er habe einen Managementautor für politische Zwecke missbraucht. Anlässlich eines Unternehmerabends mit der AfD-Fraktion in Thüringen hatte Felser aus dem Buch „Führen – Leisten – Leben“ von Fredmund Malik zitiert und es dem Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke überreicht. Darüber berichtete auch ein Posting auf der Facebookseite des Mittelstandsforums.

Das brachte überraschenderweise den Buchautor in Rage. Malik, Professor und Managementautor aus St. Gallen, forderte dazu auf, dass das Posting gelöscht werde. Ohne Anerkennung eines juristischen Grundes kam Felser der Aufforderung freiwillig nach, weil er dem Autor viel zu verdanken habe und ihn persönlich sehr schätze. Dennoch werde er weiterhin das Buch empfehlen und die Inhalte zur Professionalisierung nicht nur Unternehmen, sondern auch Parteigliederungen nahelegen.

Irritiert ist Felser über einen Blogeintrag des Autors, der die AfD als „rechtsradikal“ bezeichne. Im Blog-Kommentar verurteilt Felser diesen diffamierenden Vorwurf scharf.

So wie man Flüchtlinge nicht wegen einzelner negativer Vorfälle pauschal unter kriminellen Generalverdacht stellen solle, dürfe man auch die AfD mit ihren bundesweit über 20.000 Mitgliedern, wegen einzelner umstrittener Äußerungen, zum Beispiel von Björn Höcke, nicht pauschal als rechtsradikal oder rechtsextrem diskreditieren, sagte Felser. Selbst die meisten Medien beschränkten sich inzwischen auf die Bezeichnung „rechtskonservativ“. Dass sich die AfD klar nach rechts abgrenzt erkennt man laut Felser schon daran, dass gemäß der Satzung kein ehemaliges Parteimitglied von NPD oder DVU jemals in die AfD als neues Mitglied aufgenommen werden darf. Die AfD versteht sich als wertkonservativ und bürgerlich-liberal.

Malik spreche in seinen Vorträgen und Büchern stets von der „Großen Transformation“ und unterscheide zwischen „Alter Welt“ und „Neuer Welt“. Aber „eine schwammige Begrifflichkeit wie rechtsradikal“ für Andersdenkende entspringe eher einer verbalen Überreaktion von politischen Gegnern die um Macht und Mandate fürchten müssen sowie reflexartigen Reaktionsmustern bei großen Teilen der seit den 70er-Jahren traditionell linksliberal-grün geprägten Presse, findet der Mittelstands-Vize. Gerade im Blog von Malik werde sehr nüchtern und analytisch über die Verfehlungen der Zuwanderungspolitik“ diskutiert, wie beispielsweise in dem Beitrag „Willkommensunkultur“ des Soziologen Gunnar Heinsohn.

Hier geht es zum Malik Blog: https://blog.malik-management.com/


Das Mittelstandsforum e.V. Bayern ist ein selbständiger Verein. In ihm engagieren sich Geschäftsleute aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mittelstand. Dazu zählen Selbständige, Unternehmer, Freiberufler, Land- und Forstwirte, aber auch angestellte Entscheidungsträger. Das Forum steht ebenso unternehmerisch tätigen Interessenten ohne Parteizugehörigkeit offen, sofern sie sich mit den Grundwerten und Zielen der AfD identifizieren.

Unternehmer zieht es in die AfD – Neuer Vorstand des AfD Mittelstandes Bayern

München, Februar 2016.
Das Mittelstandsforum E.V. hat sich neu konstituiert: bei den Neuwahlen zum Landesvorstand am 14.02.2016 in Feldkirchen wählten die Mittelständler Rolf Caspers aus Augsburg zum Vorsitzenden. Roland Huwer aus Königsbrunn und Peter Felser aus Kempten wurden zu den stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.

neuwahlen mittelstand bayern 02 2016
Der neue Landesvorstand des Mittelstandsforum e.V. Bayern (v.l.):
Dr. Wolfgang Dörner, Hansjörg Müller, Rolf Caspers, Peter Felser, Roland Huwer

„Wir bekommen seit November spürbaren Zulauf für das Mittelstandsforum“, freut sich der neue Landesvorsitzende Rolf Caspers. Darunter seien Handwerker, Kaufleute, Unternehmer genauso wie Landwirte oder Berater. Nach den internen Querelen um die Abwahl von Bernd Lucke in der Mutterpartei habe sich das Mittelstandsforum wieder ganz neu formieren müssen.

Roland Huwer, der auch Mitglied im Bundesvorstand des Mittelstandsforum ist, präsentierte den versammelten Mittelständlern beeindruckende Zahlen des bayerischen Mittelstandes; über 80% der mittelständischen Unternehmen in Bayern bilden aus und beschäftigen 75% sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. Peter Felser legte dar, welche Ziele und Maßnahmen sich das Mittelstandsforum für 2016 vorgenommen habe und berichtete über Aktivitäten, wie beispielsweise die Sondierungsgespräche mit dem Vorsitzenden des BDM (Bund Deutscher Milchviehhalter), Romuald Schaber. Das habe viele Landwirte motiviert, den Kontakt zum Mittelstandsforum zu suchen. In 2016 sollen nun weitere Mitglieder geworben werden und Themen wir TTIP, Bürokratisierung, Insolvenzrecht oder Abschaffung der GEZ-Gebühren bearbeitet werden.

Ebenfalls in den Vorstand des Mittelstandsforum e.V. Bayern wurden Dr. Wolfgang Dörner als Schatzmeister und   Hansjörg Müller als Schriftführer gewählt. Sämtliche Mitglieder gehören dem unternehmerischen Mittelstand an.

Das Mittelstandsforum e.V. Bayern ist ein selbständiger Verein. In ihm sammeln sich engagierte Mittelständler aus dem wirtschaftlichen und aus dem gesellschaftlichen Mittelstand. Für das Mittelstandsforum zählen Selbständige, Unternehmer, Freiberufler, Land- und Forstwirte aber auch angestellte Verantwortungsträger.

Pressedienst:
Peter Felser
Mittelstandsforum e.V. Bayern
Tel.: +49 [0]831 – 697 248 – 18
Fax: +49 [0]831 – 697 248 – 10
E-Mail: peter.felser@afdbayern.de

Für Interviews und Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.